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Carotinoide

Carotinoide sind im Pflanzenreich weit verbreitet, sie geben Obst und Gemüse die gelb-rote Farbe. Ein Teil von Ihnen wird im Körper in Vitamin A umgewandelt werden, weshalb man sie auch als Provitamin A bezeichnet.
Karotten
Das bekannteste Provitamin A ist das in Karotten reichlich enthaltene β-Carotin, das vielfältige Wirkungen hat: es wirkt antioxidativ stärkt die Immunabwehr und unterstützt die Zellkommunikation. Außerdem schützt es vorgeschädigte Zellen vor der Umwandlung in Krebszellen, z.B. durch Sonneneinstrahlung.

Die stärkste antioxidative Wirkung unter den Carotinoiden besitzt Lycopin, das vor allem in Tomaten zu finden ist. Besonders gut kann es aus gekochten Tomaten oder Tomatensoßen aufgenommen werden. Hohe Lycopinwerte stehen in Zusammenhang mit einem verringerten Herzinfarkt-Risiko durch Senkung des LDL-Cholesterins. Auch ein geringeres Krebsrisiko konnte festgestellt werden, z.B. für Prostata-, Lungen-, Magenkrebs.

Die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin schützen die Netzhaut des Auges und beugen der Entstehung einer Makuladegeneration und grauen Stars vor.

Die D-A-CH-Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 2-4 mg β-Carotin/Tag. Eine kombinierte Zufuhr von β-Carotin und Vitamin E ist empfehlenswert. Raucher und Personen mit Leberschäden sollten keine hohen Dosen β-Carotin zu sich nehmen.
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