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Laktoseintoleranz – Symptome
Hervorgerufen durch die unzureichende Verdauung des Milchzuckers kommt es bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) zu Verdauungsstörungen von Verstopfung bis zu starken wässrigen
Parkinson – Symptome
Die ersten Symptome bei Morbus Parkinson sind häufig unspezifisch und können nicht sofort der Schüttellähmung zugeordnet werden. Beispielsweise klagen Betroffene über Verspannungen der Muskeln und feinmotorische Störungen. Erst später treten die für die Parkinson-Erkrankung typischen Symptome wie Muskelsteifheit, Unbeweglichkeit und Zittern auf. Oft klagen Betroffene auch über Riechstörungen und Antriebsstörungen. Die Muskelsteifheit, auch Rigor genannt, entsteht durch eine erhöhte Grundspannung der Muskulatur. Sie führt zu der für Parkinson-Patienten typischen gebeugten Körperhaltung. Zur Steifigkeit kommt die Unbeweglichkeit, die Akinese. Meist sind Menschen, die an Morbus Parkinson leiden, nicht völlig unbeweglich. Ihre Bewegungen sind vielmehr langsamer (Bradykinese) und vermindert (Hypokinese). Durch die Unbeweglichkeit entsteht das häufig bei Betroffenen beobachtete maskenartig wirkende Gesicht. Der Tremor, das Zittern, ist wohl das auffälligste Symptom bei Morbus Parkinson. Er kann sowohl in Ruhe, als auch bei Bewegungen und Muskelanspannung auftreten und beeinträchtigt die Betroffenen daher stark. Kleine Schritte und erhöhte Sturzgefahr Schreitet die Parkinson-Erkrankung fort, tun sich Betroffene zunehmend schwer mit dem Gehen. Denn Morbus Parkinson führt auch zu Geh- und Haltungsstörungen, sogenannter posturaler Instabilität. Das Gangbild ist geprägt von kleinen Trippelschritten, besonders nach dem Aufstehen. Die Sturzgefahr ist erhöht. Schluck- und Verdauungsstörungen Morbus Parkinson geht mit Schluckstörungen einher. Der deshalb vermehrt im Mund zurückbleibende Speichel wird von den Betroffenen häufig als sehr unangenehm empfunden. Ebenfalls unangenehm ist die bei der Schüttellähmung auftretende Verstopfung. Sie kann mit weiteren Verdauungsstörungen wie Völlegefühl oder Sodbrennen einhergehen. Zudem haben viele Parkinson-Patienten im Verlauf der Erkrankung mit Blasenfunktionsstörungen (Harninkontinenz) zu kämpfen. Häufiger Harndrang und die eingeschränkte Beweglichkeit führen oft zu einer Dranginkontinenz. Auch Kreislauf und Schlaf sind betroffen Kreislaufstörungen, vor allem die orthostatische Hypotonie, treten bei Morbus Parkinson häufig auf. Das bedeutet, der Blutdruck fällt beim Aufstehen stark ab. Den Betroffenen wird schwindelig und schwarz vor Augen. Das verstärkt die sowieso vorhandene Stand- und Gehunsicherheit zusätzlich. Viele Parkinson-Patienten leiden außerdem unter Schlafstörungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, von nächtlichem Harndrang bis hin zu Krampfanfällen und unwillkürlichen Bewegungen. Ein- und Durchschlafstörungen sind die Folge. Motorische Fluktuationen und Dyskinesien Im Verlauf der Parkinson-Erkrankung können auch Beweglichkeitsschwankungen (motorische Fluktuation) auftreten. Sie können unabhängig von der Medikamenteneinnahme sein, meist hängen sie jedoch mit der Gabe von L-Dopa oder Dopaminagonisten zusammen. So treten vor allem kurz vor der nächsten Einnahme von L-Dopa Akinesien auf, da die Konzentration des Medikaments im Körper zu diesem Zeitpunkt niedrig ist. Ähnlich ist das bei unwillkürlichen Bewegungen (Dyskinesien). Sie treten jedoch vor allem dann auf, wenn die L-Dopa-Konzentration im Blut am höchsten ist. Motorische Fluktuationen und Dyskinesien sind somit keine Symptome der Parkinson-Erkrankung, sondern auf die medikamentöse Behandlung zurückzuführen.
Löwenzahn
Im Heilpflanzenlexikon von vitanet.de finden Sie Informationen zum Löwenzahn. Löwenzahn findet z.B. bei Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit Anwendung.
Heilpflanzenlexikon - Wermut
Im Heilpflanzenlexikon von vitanet.de finden Sie Informationen zu Wermut. Wermut findet z.B. bei Verdauungsstörungen, Völlegefühl und Blähungen Anwendung.
Papain
Das Enzym des Melonenbaums gehört ebenfalls zu den Eiweiß spaltenden Enzymen und wirkt ähnlich wie Bromelain: es fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Wie der Name vermuten lässt, ist Papain in der Papaya-Frucht enthalten.
Parkinson – Inkontinenz/Verstopfung
Verdauungsstörungen sind ein häufiges Symptom bei Morbus Parkinson. Die Betroffenen leiden unter Völlegefühl, Sodbrennen und Verstopfung. Auch Harninkontinenz tritt bei Schüttellähmung auf –
Bromelain - Enzym
In der Lebensmittelindustrie wird Bromelain wegen seiner eiweißspaltenden Wirkung als Zartmacher für Fleisch eingesetzt. Seine antientzündliche Wirkung macht man sich in der Medizin zu Nutze: zum Beispiel nach Sportverletzungen, Prellungen oder Operationen. Aber auch bei Verdauungsstörungen und zur Verstärkung einer Antibiotikatherapie kann Bromelain eingesetzt werden. Bromelain ist ein Enzym und reichlich in der Ananas enthalten.
Ernährung – Vitamin B3
Vitamin B3 ist am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel, an der Energiegewinnung und bei Entgiftungs- und antioxidativen Systemen beteiligt. Vitamin B3-reich sind Weizenkleie, Hefe, Kalbs- und Schweineleber, geröstete Erdnüsse, Huhn und Rindfleisch. Im 18. Jahrhundert wurde erstmals in Spanien der Zusammenhang zwischen Vitamin B3-Mangel und einseitiger Maisernährung unter der Erkrankung „Pellagra“ bekannt. Diese Erkrankung ging mit „rauer Haut“ (Pellagra), Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und zentralnervösen Störungen einher. Leichte Mangelerscheinungen zeigen sich durch Haut- und Schleimhautstörungen (Zungenbrennen, Mundwinkelentzündungen, gerötete, schuppige Haut) oder Verdauungsstörungen.Niacin/Niacinamid wird therapeutisch bei Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, da es dosisabhängig Cholesterin- und Triglyzeridwerte senkt und HDL-Cholesterin erhöht. Seine gefäßerweiternde Wirkung macht man sich bei Bluthochdruck oder Migräne zu Nutzen.Als Nebenwirkung können Verdauungsstörungen und ein sogenannter Flush auftreten (Hautrötung, Kribbeln, Blutdruckabfall). Aus diesem Grund muss eine Behandlung mit höheren Dosen langsam „einschleichend“ und unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden.Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 13-17 mg für Erwachsene (D-A-CH-Referenzwert).
Blähungen – Symptome
Blähungen (Flatulenz) entstehen durch verschluckte Luft oder durch Verdauungsgase. Der Bauch ist aufgebläht und gespannt. Oft kommt es zu Krämpfen, kolikartigen Schmerzen oder Druckschmerz in Magen und Darm. Auch Übelkeit und laute Darmgeräusche können Symptome für Blähungen sein. Die überschüssige Luft entweicht entweder durch Aufstoßen oder rektal, was Betroffenen oft sehr unangenehm ist. Säuglinge leiden in den ersten Lebenswochen häufig unter Blähungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Dreimonatskoliken. Mögliche Symptome von Blähungen: Magendrücken und Völlegefühl Wenn Blähungen mit Verdauungsstörungen einhergehen, klagen die Betroffenen meist auch über Magendrücken und Völlegefühl. Verstopfung oder krampfartige Durchfälle können die Symptome begleiten. Wichtig für die Betroffenen ist es herauszufinden, welche Speisen bei ihnen Flatulenz verursachen. Dann können diese Nahrungsmittel gemieden oder Mittel gezielt einsetzt werden.
Tausendgüldenkraut
Deutscher Name: Tausendgüldenkraut Botanischer Name: Centaurium erythraea Familie: Enziangewächse (Gentianaceae)Blütezeit: Juni bis SeptemberHerkunft: Europa, Nordafrika, Nordamerika, westliches Asien Anwendungsgebiete Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Fieber, Erkältung, Leber- und Gallenbeschwerden, nervöse Erschöpfungszustände Dosierung und Anwendung Tee:1 Teelöffel (circa 1,8g) zerkleinertes Tausendgüldenkraut wird mit 150ml siedendem Wasser übergossen und nach 15 Min. abgeseiht. 2- bis 3-mal täglich zur Appetitanregung eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten - zur Behandlung von Verdauungsstörungen nach den Mahlzeiten - eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Mittlere Tagesdosis: 6g getrocknetes Tausendgüldenkraut. Tausendgüldenkrautwein:Je 30g Droge von Tausendgüldenkraut und Pfefferminze und 1 Zitrone werden mit 1l Weißwein angesetzt und nach etwa 14 Tagen abgeseiht. Anstelle des Tees in kleinen Mengen vor dem Essen getrunken.Fertigpräparate: Extrakte, Tinkturen aus der Apotheke (zum Beispiel Tinktura amara: 30 Tropfen vor den Mahlzeiten). Wirkungen Tausendglüldenkraut enthält unter anderem die sehr bitter schmeckenden Iridoide sowie Secoiridoidalkaloide und Xanthone. Die Hauptwirkstoffe befinden sich im blühenden Kraut (Centaurii herba). In den Blüten und Stängeln (weniger in den Blättern) befinden sich die Bitterstoffe. Darüber hinaus besitzt die Pflanze ätherische Öle und Flavonoide. Hinweis Wegen der Anregung der Magensäuresekretion sollte Tausendgüldenkraut nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren verwendet werden!Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit dem Arzt empfohlen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen oder Risiken bekannt. Das Tausendgüldenkraut ist ein ein- oder zweijähriges kahles Kraut mit zarten Wurzeln. Die Pflanze wird bis zu 50cm hoch. Im ersten Jahr erscheint eine grundständige Blattrosette, erst im zweiten Jahr bildet sich ein aufrechter, nach oben verzweigter, vierkantiger, Blütentragender Stängel. Die hellrosa bis roten, selten weißen Blüten bilden eine Trugdolde. Medizinisch verwendet wird das rasch getrocknete, blühende Kraut.